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Spektakuläre Bühne

Die Freiheitsstatue: das berühmte Wahrzeichen der amerikanischen Stadt New York. Eine etwas veränderte Version von Lady Liberty findet im Sommer 2019 ihr Zuhause am Thunersee. Regisseur Werner Bauer erklärt: „Zur Entstehungszeit von Udo Jürgens berühmtem Song Ich war noch niemals in New York wurden die USA und besonders die Freiheitsstatue als Symbole von Unabhängigkeit, Freiheit und grenzenlosen Möglichkeiten verstanden. Heute haben die USA politisch und gesellschaftlich andere Rollen eingenommen und das Freiheitssymbol bröckelt. Das möchten wir am Thunersee optisch darstellen.“ Bühnenbildnerin Marlen von Heydenaber ergänzt: „Deshalb ist unsere Freiheitsstatue nicht mehr perfekt – sie fällt im wahrsten Sinne des Wortes auseinander. Nur in der Traumwelt unserer Protagonistin Maria Wartberg ist sie intakt. Natürlich haben wir auch die Schiffsform eingebaut. Die Bühne wird in Form eines Schiffsbugs gebaut, die Zuschauerinnen und Zuschauer sitzen ebenfalls auf dem Schiff und sind Teil unserer spannenden Kreuzfahrt.“

 

 

Marias Comic-Welt

Um ihrer trostlosen Wirklichkeit zu entkommen, flüchtet Maria in ihre Gedanken und Sehnsüchte. Sie erträumt sich, wie sie zusammen mit Otto aus dem Altersheim flieht, um auf einem Kreuzfahrtschiff nach Amerika zu reisen und schliesslich unter der Freiheitsstatue zu heiraten. Welcher Kniff zum Einsatz kommt, um die Traumwelt von der Realität zu unterscheiden, erklärt Kostümbildnerin Mareike Delaquis Porschka: „Wir verfolgen die Idee einer stilisierten Comic-Welt. inspiriert von den berühmten Marvel-Figuren. Sie ist inspiriert von den berühmten Marvel-Figuren und zeigt sich sowohl in meinem Kostümentwurf als auch im Maskenbild von Ronald Fahm. Ihre Kennzeichen sind scharfgezeichnete Silhouetten und ein graphisches Farb- und Formenkonzept.

 

 

Trotzdem sollen die Figuren lebendig und nahbar bleiben und durchs Stück hindurch wiedererkennbar sein. Selbstverständlich erwarten uns für die grossen Shownummern auch extravagante Kostüme und schrille Bilder“. Für das Thuner Kostümatelier bedeutet das Konzept viel Arbeit: „Ab April werden hier in Thun rund 280 Kostüme geschneidert“, so die Kostümbildnerin. Unterstützung erhält ihr Team von der Berufsschule IDM Thun. Dort werden nach den Vorgaben der Kostümbildnerin die aufwendigen Kostüme zweier grosser Szenen hergestellt.